Arbeitseinsatz in der Fürstenkuhle

Alle Fotos: Norbert Osterholt

Eine schöne Novembersonne empfing heute die Helfer des NABU Pflegeeinsatzes in der Fürstenkuhle nah bei Gescher-Hochmoor. Die Fürstenkuhle ist wie das nahegelegene Kuhlenvenn ein Überbleibsel des Weißen Venns. Das Weiße Venn zwischen Velen und Coesfeld war bis Mitte des 20. Jahrhunderts das größte Moorgebiet in Westfalen. Heute ist es weitgehend trockengelegt, abgetorft und kultiviert. Bei der Fürstenkuhle handelt es sich um einen Hochmoorrest mit stellenweise typischer und erhaltenswerter Hochmoorvegetation. Das Naturschutzgebiet ist nicht nur mit einer reichhaltigen Flora ausgestattet, es beherbergt eine bedeutende Moorfrosch-Population und viele seltene Amphibienarten (Wikipedia). In den vergangenen Jahren war der NABU hier bereits in der Entkusselung der üppigen Birkenpopulation tätig. Der Einsatz heute setzte diese Maßnahme fort. Das Moor war begehbar und wohl auch nass, aber bei weitem nicht so durchnässt wie früher einmal üblich. Die einsatzstarke NABU Gruppe hatte nicht nur mit den Birken auch mit dem holprigen unwegsamen Terrain und Wasserlöchern zu kämpfen. Letztlich waren alle glücklich und zufrieden, bei dem sonnigen Novemberwetter in wunderschöner Naturatmosphäre tatkräftig gewesen zu sein.

Norbert Osterholt

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