Am letzten Maisamstag war es wieder so weit: Als Anerkennung für den unermüdlichen Einsatz unserer aktiven NABU-Mitglieder lud der Verein zur traditionellen „Dankeschön-Führung“ durch die Büngerner Dingdener Heide ein.

(Matthias Bussen, Sprecher der NABU-Gruppe Hamminkeln sowie Vorsitzender des Stiftungsvorstands der Stiftung Büngerner Dingdener Heide)
Auf dem fast vierstündigen Rundgang zeigten uns Matthias Bussen und Jörg Kremer eindrucksvoll, wie positiv sich das Gebiet entwickelt – ein Erfolg, der zu großen Teilen auf die ehrenamtlichen Pflegemaßnahmen unseres Teams zurückzuführen ist.
Ohne Pflege keine Heide
Das Treffen machte einmal mehr deutlich, wie wichtig die Arbeit der Ehrenamtlichen ist: Ohne das regelmäßige Zurückschneiden von aufkommenden Birken und Kiefern würden die offenen Heideflächen in kürzester Zeit verbuschen. Viele spezialisierte Tier- und Pflanzenarten würden dadurch ihren angestammten Lebensraum unwiederbringlich verlieren
Erfolgsmodell Heide-Stiftung: Es ist großartig zu sehen, wie viele – teils sehr seltene – Arten wieder heimisch werden, wenn ihnen naturnahe Flächen zur Verfügung gestellt werden. Ein riesiges Dankeschön gilt hier der Stiftung Büngerner Dingdener Heide für ihr großartiges Engagement!
Artenvielfalt hautnah: Von Kiebitzen und Rohrweihen
Bei bestem Ausflugswetter kam natürlich auch der persönliche Austausch untereinander nicht zu kurz. Ausgestattet mit Ferngläsern machten sich die Aktiven auf die Suche nach ornithologischen Besonderheiten und wurden reichlich belohnt.
Unsere Highlights des Tages im Überblick:
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Aus der Luft: Neben Pirol, Schwarzkehlchen, Rotmilan, Sperber und Brachvögeln konnten wir sogar viele Kiebitze und zwei seltene Rohrweihen-Weibchen beobachten.
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Am Boden: Auch ohne Fernglas gab es am Wegesrand jede Menge zu entdecken – unzählige farbenfrohe Käfer und Schmetterlinge tummelten sich in der Heide.
Ein herzliches Dankeschön an Matthias Bussen und Jörg Kremer für diese ebenso informative wie unterhaltsame Führung!
Text: Christoph Paffrath







