Umstrittene Fuchsjagd

Liebe NaturschützerInnen!

Der wohl bekannteste Fuchs in der Literaturgeschichte hat einmal einem weizenblonden Jungen darum gebeten, eine Sache an ihm auszuprobieren: er wollte gezähmt werden.
„Das bedeutet sich vertraut machen“
erklärte der Fuchs dem Jungen.

Wir haben uns mit dem Fuchs vertraut gemacht, haben uns seit vielen Monaten intensiv mit ihm beschäftigt und zahlreiche Studien gründlich unter die Lupe genommen(Biologie; Sozialverhalten; Beziehung zum Menschen; Sinn und Unsinn der Fuchsjagd; Jagdmethoden; Prädatorenmanagement beim Wiesenvogelschutz; Tierschutzrecht und Ethik…).
Die wissenschaftliche Erkenntnislage lässt nur den Schluss zu, sich gegen eine Fuchsbejagung auszusprechen.
Dies sehen offensichtlich viele Menschen ähnlich, denn der Unmut wird lauter.
Auch einige Nabu-Verbände bewerten die Fuchsjagd mittlerweile sehr kritisch und selbst gut informierte Jäger erkennen, dass die Jagd auf den sensiblen Beutegreifer sinnlos ist. Unser Fuchs steht also völlig zu Unrecht auf der Abschussliste.
„Wenn es also keinen vernünftigen Grund gibt für die Jagd, sie auch die Fuchspopulation nicht dezimiert und größtenteils grausam ist, wäre es nicht an der Zeit, die Fuchsjagd auch in Deutschland zu verbieten?“
Mit dieser Frage endet dieser kritische 6 min. Filmbeitrag zur Fuchsjagd, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

https://www.3sat.de/wissen/nano/220601-fuchsjagd-nano-100.html

Wir setzen uns weiter für den Fuchs ein.
Der NABU Kreisverband ist Unterstützer des Aktionsbündnis Fuchs.
https://www.aktionsbuendnis-fuchs.de/

Download Positionspapier – Fuchsjagd / NABU-Kreisverband Borken

Gabi Joormann