Versunken Bokelt

Über das Gebiet

Das Naturschutzgebiet (NSG) Versunken Bokelt in Rhede ist durch die Ausbaggerung eiszeitlicher Sande entstanden. In den Jahren von 1987 bis 2002 wurde der gewonnene Sand zur Kalksandsteinherstellung genutzt. 2006 wurde das Gebiet als NSG ausgewiesen. Es soll vor allem gefährdeten Brut- und Überwinterungsvögeln einen geschützten Raum bieten. Selten gewordene Brutvogelarten wie der Kiebitz oder der Flussregenpfeifer können hier noch ungestört brüten. 2004 ging das Gebiet in den Besitz des NABU-Kreisverbands Borken über. Seitdem betreut und pflegt die NABU-Gruppe Rhede das Gebiet.

Was gibt es hier zu sehen?

Im Frühjahr und Sommer

Im Frühling und Sommer fallen den Besuchern sofort die Flöße inmitten des Gewässers auf. Sie dienen als Nistplatzformen für Flussseeschwalben.

Aber auch verschiedene Möwenarten, wie z. B. Sturmmöwen nutzen sie. Ebenfalls auf dem Wasser brüten Haubentaucher.

An den Ufern brüten Flussregenpfeifer, Nil-, Rost-, und Graugänse, Blässrallen, und in manchen Jahren auch der Eisvogel. Ganzjährig zu sehen sind die Kormorane.

Im Herbst und Winter

Zur Zugzeit im Frühling und Herbst lassen sich oft Limikolen beobachten, wie den Grünschenkel, Rotschenkel, Flussuferläufer, Bruch- und Waldwasserläufer oder die Bekassine. Mit viel Glück kann man hier sogar Fischadler beobachten. Die „Durchzieher“ bleiben jedoch oft nur wenige Stunden oder Tage.

Im Winter kommen viele Vögel aus dem Norden zu Versunken Bokelt, z. B. Gänsesäger, Zwergsäger, Krickente, Pfeifente, Tafelente, Schellente, Blässgans und Silberreiher.

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