Was wir am geplanten Weberquartier in Bocholt kritisieren

Foto: Hans-Josef van Hüth

Entgegen der Aussage des Weberquartier-Projektleiters Herrn Nitsche, es habe anlässlich der frühzeitigen Planauslegung keine Einwendungen gegeben, hat der NABU-Kreisverband Borken e.V. sehr wohl auf fünf Din-A-4 Seiten ausführlich Kritik an dem Weberquartier-Bebauungsplan SW40 während der offiziellen   Auslegungszeit vom 5.5. – 6.6.2017 ausgeübt.

Wir kritisieren folgende Punkte:

  1. die frühzeitige Kleingartenrodung im Februar 2017 noch vor der Planauslegung
  2. veraltete ökologische und naturschutzrechtliche Fachbeiträge aus dem Jahr 2012
  3. eine geplante 4-geschossige Bauweise entlang des renaturierten Aa-Ufers
  4. eine fehlende Fassadenbegrünung der massiven weißen Baukörper
  5. die geplante großflächige Rodung ökologisch wertvoller Vegetationsstrukturen mit vielen großkronigen, alten Laubbäumen, Wildstauden-Fluren und  Hecken-Elementen

Der NABU wird anlässlich der bald erfolgenden zweiten Auslegung der  Pläne selbige kritisch hinterfragen und seine Anregungen und Bedenken  beim Stadtplanungsamt abgeben.  Gegebenenfalls wird der NABU einen öffentlichen Info-Abend zum  Weberquartiers – B-Plan SW 40 organisieren, wie er es bereits zum KUBAII-Projekt oder zur I-Park-Erweiterung getan hat.

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