Auf Streifen harken. Foto: NABU / Marianne Harborg
Die Rheder NABU- Gruppe betreut in Krommert den „Moddenpohl“. Dieses alte Flurstück mit erhaltenswerter Ringwallhecke wurde im Rahmen der Flurbereinigung aus der landwirtschaftlichen Nutzung genommen. Vor 25 Jahren hat die Stadt Rhede der NABU-Gruppe die Patenschaft für dafür übertragen. Die damals von uns angelegte Obstwiese ist ein schönes Stück Kulturlandschaft geworden.
Es hat sich gezeigt, dass ein regelmäßiger Sommerschnitt der Wiese gut tut; ein weiterer Schnitt erfolgt im Herbst. In diesem Jahr ergab sich die Möglichkeit, die Mahd von einem freundlichen Menschen, der noch einen „historischen“ Trecker mit Mähbalken hat, durchführen zu lassen. Diese Art zu mähen ist schonender für Flora und Fauna, da ein Mähbalken das Gras nur abschneidet, nicht häckselt. Tiere wie Frösche, Blindschleichen und Mäuse (es gibt hier noch die Zwergmaus) und natürlich die Insektenwelt profitieren davon.
Das Mähgut wird in Handarbeit zusammengeharkt und dann zum Abtransport zur weiteren Verwendung auf einen Haufen gepackt. Das war diesmal eine schweißtreibende Angelegenheit. Aber das Gras war schon zu schönem, trockenen Heu geworden; und da viele fleißige Hände am Werk waren, war die Arbeit schnell erledigt.
Wer sich jetzt sagt: „Bei solchen Einsätzen würde ich wohl gerne mitmachen“, der bzw. die ist herzlich willkommen! Verstärkung können wir gut gebrauchen. Einfach kurz melden unter ehrenamt@nabu-borken.de oder unter rhede@nabu-borken.de.
Marianne Harborg