Wahrscheinlich vergiftete Greifvögel im Naturschutzgebiet

Zwei Bussarde wurden in unmittelbarer Nähe zu einem Wanderweg entlang einer Naturschutzfläche tot aufgefunden und Herbert Moritz gemeldet. Als dieser dort eintraf, fand er auch den wahrscheinlichen Grund, eine vermutlich mit Gift präparierte Taube, die den Mäusebussarden, die auch Aasfresser sind, zum Verhängnis wurden. Ein solcher Fund ist jedes Mal traurig und macht auch wütend, denn wieder einmal stellen sich einzelne Menschen über die Gesetze und richten natur- und gesellschaftsschädigend großen Schaden an.

Leider kommt es häufig vor, daß Greifvögel Opfer illegaler Nachstellung werden. Wie wir schon öfter berichteten, werden Greifvögel vergiftet oder angeschossen aufgefunden. Meist kommt für sie jede Hilfe zu spät. Nachzulesen ist das auch hier (Vergiftung von Greifvögeln) und hier (Schrotschüsse auf Wanderfalken), so daß deutlich wird, daß es sich nicht um einen Einzelfall handelt. Auch Leiterfallen werden immer wieder gefunden.

Das Vergiften oder anderweitige Bejagen von Greifvögeln ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Hinzu kommt die Gefahr, die auch für Menschen und andere Tiere von den Giftködern ausgehen. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat und sachdienliche Hinweise geben kann, der wird dringend gebeten, zur Aufklärung des Verbrechens beizutragen.

Die beiden Mäusebussarde und die Taube wurden eingesammelt und werden vom Chemischen Veterinäruntersuchungsamt in Münster untersucht, um den Verdacht zu prüfen. Die Kosten dieser Untersuchung trägt der Bonner Verein „Komitee gegen den Vogelmord e.V.“, dem hier ausdrücklich für sein Engagement gedankt wird.

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